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Rheumatische und nicht infektiöse Hüftgelenksentzündungen Drucken E-Mail
Becken/Hüfte - Hüftgelenksentzündung - Koxitis

Bei rheumatischen Krankheitsbildern ist häufig das Hüftgelenk betroffen

Bei einer Hüftgelenkentzündung kommt es durch Immunprozesse zu einer Schwellung der Gelenkinnenhaut. Die rheumatische Hüftgelenksentzündung oder Koxitis ist, anders als die infektiöse Hüftgelenksentzündung keine akut gefährliche Erkrankung. Sie tritt im Rahmen einer schon bestehenden rheumatischen Erkrankung auf, u.a. bei:

Beschwerden sind nicht immer folgenlos

Hüftgelenksentzündungen bei Spondylitis ankylosans oder reaktive Arthritis heilen meistens folgenlos ab. Sie werden nur in den seltensten Fällen zu einem chronischen Geschehen. Dagegen ist die aktivierte Hüftgelenksarthrose schwerwiegender. Sie beschreibt Phasen beschleunigter Zerstörung des durch die Arthrose bereits geschädigten Gelenkes. Eine solche Phase wird begleitet von heftigen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

Primärerkrankungen mit Beteiligung des Hüftgelenks

Andere nicht infektiöse Hüftgelenksentzündungen können sich als Begleiterscheinung weiterer Erkrankungen entwickelt, z. B.

Therapie

Die Therapie der Grundkrankheit steht im Vordergrund, z. B. bei Rheumatischen Erkrankungen die Behandlung mit Antirheumatika. Außerdem ist häufig die operative Entfernung der Gelenkinnenhaut notwendig, um der Gelenkzerstörung Einhalt zu gebieten. Krankengymnastik und physikalische Therapie sind ebenfalls wichtige Bestandteile der Therapie. Helfen diese Maßnahmen nicht, so ist oftmals ein Gelenkersatz (Künstliches Hüftgelenk) erforderlich.

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