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Therapie und Prognose bei Fruchtwasserembolie Drucken E-Mail
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Versorgung mit Sauerstoff

Bei der Behandlung der Fruchtwasserembolie kommt es auf schnelles und konsequentes Eingreifen an. Im Vordergrund steht die Versorgung mit Sauerstoff. Dazu muss die Betroffene in der Regel intubiert und beatmet werden.

Substitution von Blut, Gerinnungsfaktoren und Flüssigkeit

Zur Behebung der Blutungen wird Blut zugeführt, meistens in Form von Fresh frozen Plasma (vgl. Plasmaprodukte), das noch alle Gerinnungsfaktoren enthält. Zusätzlich wird auch Flüssigkeit intravenös verabreicht um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen und den Volumendruck wieder zu erhöhen. Zur Behandlung der Gerinnungsstörung erhält die Betroffene Fibrinogen. Wichtig ist die sofortige Geburt des Kindes.

Hohe Sterblichkeit von Mutter und Kind

Auch bei fachgerechter und schneller Therapie ist das Leben von Mutter und Kind sehr bedroht. Die mütterliche Sterblichkeit liegt bei 60 bis 80 Prozent. Auch die Sterblichkeit des Kindes ist mit 60 Prozent sehr hoch. Wegen des aufgetretenen Sauerstoffmangels kommt es bei den Überlebenden Müttern in 85 Prozent der Fälle zu bleibenden neurologischen Ausfällen. Nur 15 Prozent der Überlebenden bleiben davon unberührt.

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