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Nierenerkrankungen - Nephrologie Drucken E-Mail
Nieren - Nieren allgemein

Nieren sind die Recyclingspezialisten unseres Körpers. Sie trennen wieder verwertbare Substanzen und zur Ausscheidung bestimmte Substanzen voneinander. Aber die Nieren können weit mehr, als eine einfache "Mülltrennungsanlage". Die Nieren greifen regulierend in unterschiedlichste Mechanismen des Körpers ein, damit der Organismus reibungslos funktioniert und sie selbst nicht überlastet werden. Neben ihrer Entgiftungsfunktion regulieren die Nieren den Blutdruck, den Säuren-Basen-Haushalt und den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt. Nieren regen den Körper zur Bildung roter Blutkörperchen an.

Die Nephrologie, die sich mit Aufbau, Funktion und Erkrankungen der Niere beschäftigt, ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin. Häufige Beschwerden bei Nierenerkrankungen sind verminderte Harnausscheidung, Wasseransammlungen im Körper, Blut im Urin, Schmerzen und Bluthochdruck.

Äußere Gestalt und Lage der Nieren
Nierenrinde und Nierenmark
Nierenkörperchen
Der Tubulusapparat und seine Funktion
Grafische Darstellung der Nierenanatomie
Blutversorgung und Innervierung der Nieren
Aufgaben der Nieren
Blutdruckregulation der Nieren
Harnpflichtige Substanzen
Primärharn und glomeruläre Filtrationsrate
Rückresorption von Wasser und Konzentrierung des Harns

Aufbau und Funktion der Nieren

Die Nieren sind rotbraun gefärbt, etwa 6 cm breit und 11 cm lang und 2,5 cm dick. Sie liegen unterhalb des Zwerchfells links und rechts neben der Wirbelsäule. Obwohl sie nur sehr klein sind, enthalten sie ein kilometerlanges Röhren- und Filtersystem. Der komplexe Aufbau ist notwendig, um die vielfältigen Aufgaben der Nieren sicher und zuverlässig erfüllen zu können.

Energie für den Körper
Vitamine und Mineralstoffe
Entsorgung von Stoffwechselabfällen
Die richtige Balance - Regulation des Säure-Basen-Verhältnisses
Chronische Übersäuerung und ihre Folgen
Säure-Basen-Haushalt und Osteoporose
Wie entsteht chronische Übersäuerung?
Wie erkenne ich eine chronische Übersäuerung?
Was kann ich gegen chronische Übersäuerung tun?
Säurebelastung von Nahrungsmitteln
Säurespendenden Nahrungsmittel
Basenspendende Nahrungsmittel
Ausgewogene Gerichte - Rezepte mit Biss und Base
Hintergrund - Was im Körper geschieht:
Das Säure- Basen- Gleichgewicht
pH-Wert - Säuren - Basen
pH-Wert und Puffersysteme
Der Bikarbonatpuffer
Schwerwiegende Störungen des Säure-Basen-Haushalts:
Metabolische Azidose
Respiratorische Azidose
Metabolische Alkalose
Respiratorische Alkalose

Säure-Basen-Haushalt

In unserem Körper ist immer was los. Nicht nur die inneren Organe arbeiten ständig. Es finden auch fortlaufend chemische Prozesse statt. Stoffwechsel, Muskelarbeit, Nervenübertragungsprozesse - alles das wäre ohne diese chemischen Prozesse nicht möglich. Sie sind dabei an ein bestimmtes Milieu gebunden. Saure und basische Stoffe müssen in einem Gleichgewicht sein. Wenn das nicht der Fall ist, kann das schwerwiegende Erkrankungen mit sich bringen, z. B. Diabetes, Gicht, Osteoporose oder Arthritis.

Urinmenge: Polyurie, Oligurie, Anurie
Dysurie
Nykturie
Pollakisurie
Hämaturie
Proteinurie
Flankenschmerz, Kolik

Leitsymptome

Viele Erkrankungen können durch typische Beschwerden charakterisiert werden. Diese Beschwerden, die Leitsymptome, weisen einen Arzt schon frühzeitig auf die möglichen Ursachen hin. In der Nephrologie sind Veränderungen der Harnausscheidung, Beimengungen im Urin und Schmerzen Leitsymptome mit hoher Aussagekraft.

Urindiagnostik:
Uringewinnung: Mittelstrahlurin
Uringewinnung: 24-h-Sammelurin
Urinfarbe
Urinsediment
Erythrozyten
Leukozyten
Proteine
Bakterien
Zylinder
Bildgebende Verfahren:
Ausscheidungsurografie
Miktionszystourethrografie
Urethrografie
Pyelografie
Angiografie
Endoskopische Verfahren:
Starre und flexible Endoskopie
Zystoskopie
Ureterorenoskopie
Nephroskopie
Ultraschall / Sonografie
Punktionen:
Nierenbiopsie

Diagnostik

Hier finden Sie einen Überblick über häufig angewandte diagnostische Maßnahmen. Die Untersuchungsmöglichkeiten und Techniken in der Nephrologie sind sehr vielfältig. Im Labor können Urin und Blut untersucht werden. Bildgebende oder endoskopische Verfahren eröffnen weitere Möglichkeiten der Diagnosestellung.

Definition: Infektion
Definition: Entzündung
Harnwegsinfektionen:
Was ist eine Harnwegsinfektion?
Wie entsteht eine Harnwegsinfektion?
Häufigkeit von Harnwegsinfektionen
Warum Frauen häufiger von einer Harnwegsinfektion betroffen sind, als Männer
Beschwerden bei Harnwegsinfektionen
Diagnostik und Therapie bei Harnwegsinfektionen
Pflanzliche Therapie bei Harnwegsinfektionen
Tipps zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen
Blasenentzündung / Zystitis
Nierenbeckenentzündung Pyelonephritis
Harnwegsinfektionen bei Kindern
Harnwegsinfektionen bei alten Menschen

Infektionen und Entzündungen

Infektionen der oberen und unteren Harnwege können durch Bakterien und in seltenen Fällen auch durch Protozoen, Viren oder Pilze hervorgerufen werden. Manchmal sind auch gar keine Erreger nachweisbar. Infektionen können in jedem Lebensalter auftreten. Bei Säuglingen ist häufiger das männliche Geschlecht betroffen, während bei Erwachsenen Infektionen bei Frauen erheblich häufiger auftreten, als bei Männern.

Epidemiologie
Hintergründe der Steinentstehung
Kalziumsteine
Harnsäuresteine
Infektsteine / Struvitsteine
Zystinsteine
Steinformen und Steinlage
Beschwerdebild
Diagnostik
Gallensteine / Cholelithiasis
Notfalltherapie
Spontaner Steinabgang
Litholyse / Steinauflösung
ESWL / Steinzertrümmerung
Andere Formen der Steinentfernung
Steinvorbeugung / Rezidivprophylaxe

Steinleiden - Urolithiasis

In den letzten Jahrzehnten hat das Steinleiden, die Urolithiasis deutlich zugenommen. Die Schuld daran wird dem vermehrten Konsum von Fleisch und anderen ungünstigen Ernährungsgewohnheiten zugeschrieben. Deshalb wird das Steinleiden auch als Zivilisationskrankheit bezeichnet. Bis zu 10 Prozent aller Deutschen werden in ihrem Leben einen Harnstein bekommen. Sogar kleine Kinder können schon betroffen sein. Selbst bei erfolgreicher Behandlung ist die "Rückfallquote" recht hoch.

Was ist eine Glomerulopathie?
Unterscheidung Nephrotisches Syndrom - Nephritisches Syndrom
Asymptomatische Proteinurie oder Hämaturie
Akutes nephritisches Syndrom
Nephrotisches Syndrom
Chronischer Verlauf bei Glomerulopathien
Glomerulonephritis

Glomerulopathien - Erkrankungen der Glomeruli

Das Nierenkörperchen mit dem Glomerulus und der umgebenden Kapsel bildet die zentrale Filtereinheit der Nieren. Durch vielfältige Erkrankungen, aber auch durch entzündliche Prozesse können die Filtermembranen in den Gefäßwänden vorübergehend oder dauerhaft so geschädigt werden, dass die Nieren ihre Funktion nicht mehr in ausreichendem Maße erfüllen können.

Ursachen
Beschwerdebild und Stadien
Diagnostik
Therapie und Prognose

Chronische Niereninsuffizienz

Die Filterfunktion der Nieren ist lebenswichtig. Ist diese Filterfunktion aufgrund einer langanhaltenden Schädigung dauerhaft und irreversibel eingeschränkt, so spricht man von einer chronischen Niereninsuffizienz. Von dieser schweren Erkrankung sind jedes Jahr 6 bis 7 Menschen pro 100.000 Einwohner betroffen. Das sind in Deutschland etwa 5.000 bis 6.000 Menschen.

Beschwerdebild und Stadien
Ursachen
Diagnostik
Therapie

Akutes Nierenversagen

Die Filterfunktion der Nieren ist lebenswichtig. Ist diese Filterfunktion plötzlich akut gestört, so entwickelt sich innerhalb weniger Tage bis Wochen ein akutes Nierenversagen. Betroffen sind etwa 10 Menschen pro 100.000 Einwohner. Die Risiko für ein akutes Nierenversagen ist für Menschen im Krankenhaus, speziell in der Unfallchirurgie und der Bauch-, Herz- und Thorax-Chirurgie besonders hoch.

Was sind Zysten?
Nierenzysten
Zystennieren - Polyzystischen Nierenerkrankung
Nephronophthisekomplex
Markschwammniere

Zystische Nierenerkrankungen

Typisch für zystische Nierenerkrankungen ist eine Erweiterung der Nierentubuli und der Sammelrohre durch eine Vielzahl von Zysten. Das gesunde Nierengewebe wird durch die vielen Zysten zusammengedrängt. Die Nieren sind knotig vergrößert. Der Druck ist stellenweise so groß, dass es zu einer verminderten Durchblutung kommt, die dann zu einer Einschränkung oder sogar zu einem lokalen Verlust der Nierenfunktion führt.

Was ist das Nierenzellkarzinom?
Stadien und TNM-Klassifikation
Symptome
Diagnose
Therapie und Nachsorge
Prognose

Nierenzellkarzinom

Beim Nierenzellkarzinom liegt ein unkontrolliertes Wachstum von Zellen des Nierengewebes vor. Männer sind hierbei häufiger betroffen als Frauen, wobei derzeit noch keine Ursache für die Entstehung bekannt ist. Eine Heilung kann nur durch eine Operation mit Entfernung der Niere erfolgen. Dabei ist die Lebenserwartung abhängig davon, in welchem Stadium die Therapie erfolgt.

Dialyse
Hämodialyse
Peritonealdialyse
Ernährung bei Dialyse
Nierentransplantation: Zusammenfassende Darstellung
Nierentransplantation: Ausführliche Darstellung


 

Nierenersatztherapie

Können die geschädigten Nieren den Körper nicht mehr von Stoffwechselabfallprodukten, Giftstoffen und übermäßiger Flüssigkeit befreien, so muss die Filterfunktion der Nieren ersetzt werden. Das kann entweder durch eine Nierentransplantation oder durch die physikalischen Verfahren der Dialyse erfolgen.

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